Warum Fahrdienst und Begleitung so wichtig sind
- Regelmäßige Facharzttermine (Augenarzt, Kardiologe, Onkologe)
- Therapien (Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie)
- Blutabnahmen und Laborbesuche
- Behördengänge und Bankbesuche
- Apotheke, Friseur, Fußpflege
- Nachsorgetermine nach Krankenhausaufenthalten
- Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt oder HNO-Arzt
• Kein eigenes Auto mehr oder Fahruntauglichkeit
• Öffentliche Verkehrsmittel zu beschwerlich (hohe Einstiege, Umsteigen, Gedränge)
• Orientierungsprobleme (bei Demenz oder nach Schlaganfall)
• Angst, alleine zu gehen oder zu stürzen
• Sprachbarrieren beim Arzt (z. B. bei russischsprachigen Senioren)
• Körperliche Einschränkungen wie Gehbehinderung oder Schwindel
• Unsicherheit im Umgang mit Rezepten und VerordnungenViele Senioren schämen sich, um Hilfe zu bitten, oder möchten ihren Angehörigen nicht zur Last fallen. Ein professioneller Fahrdienst nimmt diesen Druck und gibt gleichzeitig Sicherheit.Folgen ohne Begleitung:
• Versäumte oder verschobene Termine – wichtige Diagnosen werden verzögert
• Verschlechterung des Gesundheitszustands durch fehlende Behandlung
• Überforderung der Angehörigen, die Beruf und Begleitung koordinieren müssen
• Soziale Isolation – weniger Außenkontakte, Rückzug in die eigenen vier Wände
• Erhöhtes Sturzrisiko auf dem Weg zum Termin ohne BegleitungGut zu wissen: Ein Fahrdienst mit Arztbegleitung ist keine reine Transportleistung. Er umfasst die persönliche Betreuung vor, während und nach dem Termin – von der Abholung an der Haustür bis zur sicheren Rückkehr.
Wie wird der Fahrdienst finanziert?
1. Anerkannten Dienstleister wählen (z. B. Alltagsengel 24)
2. Fahrdienst-Termine vereinbaren – telefonisch oder per E-Mail
3. Leistung in Anspruch nehmen – Abholung, Begleitung, Rückfahrt
4. Direktabrechnung mit der Pflegekasse – Sie zahlen nichts aus eigener TascheBeispielrechnung:
• 3× Arztbegleitung à 1 Stunde = 3 Stunden/Monat
• Bei Stundensatz von 43,66 € = 130,98 € Kosten
• 131 € Entlastungsbetrag übernimmt die Pflegekasse
• 0 € Eigenanteil – vollständig abgedecktDas bedeutet: Drei Arztbegleitungen pro Monat sind allein mit dem Entlastungsbetrag finanzierbar. Wer mehr Termine benötigt, kann zusätzliche Finanzierungsquellen nutzen (siehe nächste Section).Vorteile der Finanzierung über den Entlastungsbetrag:
• Keine Vorleistung bei Direktabrechnung – kein finanzielles Risiko
• Flexible Terminplanung – Sie bestimmen, wann und wohin
• Professionelle, zuverlässige Begleitung durch geschulte Betreuungskräfte
• Nicht genutzte Beträge können ins Folgejahr übertragen werden (bis 30.06.)
• Der Entlastungsbetrag steht allen Pflegegraden zu – auch Pflegegrad 1
Zusätzliche Finanzierung bei Pflegegrad 2–5
- Pflegegrad 2: bis zu 318,40 €/Monat zusätzlich
- Pflegegrad 3: bis zu 598,80 €/Monat zusätzlich
- Pflegegrad 4: bis zu 743,60 €/Monat zusätzlich
- Pflegegrad 5: bis zu 919,60 €/Monat zusätzlich
• Entlastungsbetrag: 131 €/Monat
• 40 %-Umwandlung (Pflegegrad 3): + 598,80 €/Monat
• Gesamtbudget: 729,80 €/Monat für Fahrdienst und ArztbegleitungMit diesem Budget sind bis zu 16 Stunden Arztbegleitung pro Monat finanzierbar – ohne einen Cent Eigenanteil. Wir beraten Sie gerne, welche Kombination für Ihre Situation am besten passt.
Was ist bei Fahrdienst und Begleitung enthalten?
- Abholung: Zu Hause abholen, beim Anziehen helfen und sicher ins Auto begleiten
- Fahrt: Sichere, komfortable Fahrt zum Termin im eigenen PKW
- Wartezeit: Geduldige Begleitung im Wartezimmer – auch wenn es länger dauert
- Unterstützung beim Arzt: Hilfe beim An-/Ausziehen, Notizen machen, Rückfragen stellen, bei Sprachbarrieren übersetzen
- Rückfahrt: Sicher nach Hause bringen, Hilfe beim Aussteigen und Eintreten
- Dokumentation: Schriftliche Information an Angehörige auf Wunsch
• Stundensatz: 43,66 € (nach §45a SGB XI)
• Fahrtkostenbeteiligung: 0,50 €/km
• Bei Nutzung des Entlastungsbetrags: 0 € Eigenanteil
• Abrechnung erfolgt minutengenau – Sie zahlen nur die tatsächliche ZeitZusätzliche Möglichkeiten auf dem Weg:
• Rezepte in der Apotheke einlösen
• Verbandsmaterial oder Hilfsmittel abholen
• Kurze Besorgungen erledigen (Apotheke, Bäcker, Post)
• Medikamente beim Arzt abholenDiese Zusatzerledigungen sparen den Angehörigen einen separaten Weg und machen den Termin effizienter.Was wir NICHT tun:
• Medizinische Behandlungen durchführen (wir sind ein Betreuungsdienst, kein medizinischer Dienst)
• Medizinische Entscheidungen treffen
• Transport von immobilen Personen (dafür ist ein Krankentransport zuständig)
• Injektionen, Verbandswechsel oder andere pflegerische Maßnahmen
Krankentransport vs. Fahrdienst – der Unterschied
• Ärztlich verordnet bei medizinischer Notwendigkeit
• Liegend- oder Rollstuhltransport mit speziellen Fahrzeugen
• Qualifiziertes medizinisches Personal (Rettungssanitäter)
• Verordnung erforderlich (Muster 4) – Hausarzt muss diese ausstellen
• Zuzahlung: 10 % (mind. 5 €, max. 10 € pro Fahrt)
• Wird über die Krankenkasse abgerechnet (nicht Pflegekasse)Fahrdienst mit Begleitung (über Pflegekasse)
• Für mobile, aber unselbstständige Personen geeignet
• Sitzender Transport im normalen PKW
• Persönliche Begleitung durch geschulte Betreuungskraft
• Keine ärztliche Verordnung nötig – Sie buchen einfach einen Termin
• Finanzierung über Entlastungsbetrag (§45b) oder 40 %-Umwandlung
• Inklusive Wartezeit, Unterstützung beim Arzt und RückfahrtWann ist was die richtige Wahl?
• Gehfähig, aber braucht Begleitung und Orientierung → Fahrdienst mit Arztbegleitung
• Rollstuhl, aber kann sitzen und umgesetzt werden → je nach Fall, oft Fahrdienst möglich
• Liegender Transport medizinisch notwendig → Krankentransport
• Dialyse, Chemotherapie (regelmäßig) → oft Krankenfahrt mit ärztlicher Verordnung
So läuft ein typischer Termin ab
• Sie teilen uns den Arzttermin mit (Datum, Uhrzeit, Praxisadresse)
• Wir planen die Abholung mit ausreichend Zeitpuffer
• Rücksprache bei besonderen Wünschen (z. B. Rollator mitnehmen, Übersetzungshilfe)
• Bei regelmäßigen Terminen richten wir einen festen Rhythmus einSchritt 2: Abholung zu Hause
• Unsere Betreuungskraft kommt pünktlich zum vereinbarten Zeitpunkt
• Hilfe beim Anziehen von Jacke und Schuhen, wenn nötig
• Sichere Begleitung zum Auto – auch über Treppen oder mit Rollator
• Wir achten darauf, dass Versicherungskarte, Überweisungen und Medikamentenliste dabei sindSchritt 3: Fahrt und Arzttermin
• Sichere, ruhige Fahrt – angepasst an die Bedürfnisse des Seniors
• Begleitung in die Praxis und ins Wartezimmer
• Unterstützung beim Arztgespräch auf Wunsch: Fragen stellen, Notizen machen, Diagnosen festhalten
• Bei Sprachbarrieren helfen unsere Betreuungskräfte bei der VerständigungSchritt 4: Rückweg mit Extras
• Ggf. Rezepte in der Apotheke einlösen
• Kurze Besorgungen erledigen (Bäcker, Post)
• Sichere Rückfahrt nach Hause
• Hilfe beim Aussteigen und Eintreten in die WohnungSchritt 5: Dokumentation und Information
• Leistungsnachweis für die Pflegekasse wird erstellt
• Kurze Info an Angehörige per Telefon oder Nachricht bei Bedarf
• Nächster Termin kann direkt vereinbart werden
Häufige Fragen zu Fahrdienst und Begleitung
Ja! Neben Arztterminen ist die Begleitung auch für viele weitere Anlässe nutzbar: Behördengänge, Bankbesuche, Friseur, Fußpflege, Besuche bei Freunden oder Verwandten, Friedhofsbesuche, Gottesdienst, Einkaufen oder kulturelle Veranstaltungen. Der Entlastungsbetrag deckt alle Betreuungsleistungen nach §45a SGB XI ab.Wie kurzfristig kann ich einen Termin buchen?
Idealerweise melden Sie sich 2–3 Tage vorher. Bei regelmäßigen Terminen (z. B. wöchentliche Physiotherapie) planen wir einen festen Rhythmus im Voraus. In dringenden Fällen versuchen wir auch kurzfristig eine Betreuungskraft zu organisieren.Was kostet der Fahrdienst privat?
Bei Alltagsengel 24 berechnen wir 43,66 € pro Stunde plus 0,50 €/km Fahrtkostenbeteiligung. Die meisten Kunden können die Kosten vollständig über Pflegeleistungen (Entlastungsbetrag und/oder 40 %-Umwandlung) decken, sodass kein Eigenanteil entsteht.Muss ich als Angehöriger bei jedem Termin dabei sein?
Nein, unsere Betreuungskräfte begleiten den Senior auch eigenständig. Sie erhalten auf Wunsch nach jedem Termin eine kurze Rückmeldung – telefonisch oder per Nachricht.Was ist bei Menschen mit Demenz?
Unsere Betreuungskräfte sind geschult im Umgang mit Demenz. Wir sorgen für Ruhe, Orientierung und eine vertraute Ansprechperson. Besonders wichtig: Wir nehmen uns Zeit und vermeiden Stress oder Hektik. Bei fortgeschrittener Demenz stimmen wir uns eng mit den Angehörigen ab.Brauche ich einen Pflegegrad für den Fahrdienst?
Für die Finanzierung über den Entlastungsbetrag benötigen Sie mindestens Pflegegrad 1. Ohne Pflegegrad können Sie den Fahrdienst privat buchen.Welche Regionen deckt Alltagsengel 24 ab?
Wir sind im Raum Stuttgart und dem Landkreis Böblingen tätig. Die genaue Verfügbarkeit klären wir gerne in einem persönlichen Gespräch.
Fahrdienst und Arztbegleitung mit Alltagsengel 24
• Zuverlässige, pünktliche Begleitung – wir sind immer rechtzeitig da
• Einfühlsame, geschulte Betreuungskräfte mit Erfahrung in der Seniorenbetreuung
• Direktabrechnung mit der Pflegekasse – kein Papierkram für Sie
• Flexible Terminplanung – auch kurzfristig möglich
• Transparente Dokumentation und Rückmeldung an Angehörige
• Russischsprachige Betreuungskräfte verfügbarUnser Fahrdienst-Service im Überblick:
• Fahrdienst im eigenen, gepflegten PKW
• Persönliche Begleitung zu Arztterminen, Therapien und Behörden
• Wartezeit und Unterstützung beim Arztgespräch inklusive
• Kleine Besorgungen auf dem Rückweg (Apotheke, Post, Bäcker)
• Hilfe beim An- und Ausziehen, Treppensteigen, Ein- und AussteigenWarum Angehörige uns vertrauen:
Viele Familien in Stuttgart und Böblingen nutzen unseren Fahrdienst regelmäßig. Sie schätzen die Entlastung, die entsteht, wenn sie wissen: Ihr Angehöriger ist in guten Händen, kommt pünktlich zum Arzt und wird sicher wieder nach Hause gebracht. Kein Urlaubstag-Nehmen, kein Hetzen zwischen Beruf und Begleitpflichten.Einsatzgebiet:
Stuttgart und Landkreis Böblingen – wir kennen die Region, die Praxen und die besten Routen. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch.
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